Sie nannten es Arbeit — zwischen Great Resignation & New Work

In diesem Sommer nehmen wir uns, angespornt von aktuellen Diskussionen zur Vier-Tage-Woche, New Work und Nachrichten aus den USA zur Great Resignation ein elementares Grundbedürfnis vor. Wir untersuchen Arbeit. Aber so, dass wir damit inspirieren. Denn natürlich wollen wir auf den idealistischen Wert von Arbeit hinaus. Lesen Sie hier in den Essay.

Laura Schnier Fotografie für Favorite Parkhotel Mainz

Im Frühjahr wollte ich meinem verröchelnden Facebook-Konto etwas Leben einhauchen, meldete mich bei vielen Gruppen an, meldete mich bei vielen wieder ab. Et voilà, in die Timeline wucherte neuer, ungesehener Content, der wieder fesselte. Besonders Videos von ›Hardanger fartøyvernsenter‹, einer Werft in Norwegen. Da nahmen lauter junge Leute ein morsches Schiff auseinander und bauten es Planke für Planke wieder auf. Hin und wieder angeleitet von einem Meister, der echter wirkte als der gesamte Cast von ›Vikings‹ zusammen; keine lärmige oder schwelgerische Hintergrundmusik, ein Grund, warum ich nicht gleich Richtung Doom weiterscrollte. Dran blieb ich, weil jeder der gezeigten Mitarbeitenden souverän und hoch konzentriert wirkte, geradezu außer der Welt selbstbewusst und planvoll an seinem Holz schaffte, bis es wieder exakt in den Rumpf passte. Eine seltene Würde umflorte diese Handlungen. War das noch Arbeit?!


»Jedes Glück hat einen kleinen Stich.

Wir möchten so viel: Haben. Sein. Und gelten.

Daß einer alles hat:

Das ist selten.«

Kurt Tucholsky

Sara Weber nennt es in ihrem streitlustigen Buch ›professionelle Wirksamkeit‹; die jungen Mitarbeitenden der Werft drückten dies schon in ihrer Haltung aus. Und diesen Stolz auf die eigene Wirksamkeit vermisst man heute nahezu flächendeckend. Wahrscheinlich griff ›Entfremdung‹ bei Karl Marx bereits dem kollektiven Burn-out von heute vor, mit dem wir aus den Pandemiejahren hervorgingen: »Wir arbeiten und arbeiten, schaffen aber kaum noch etwas«, bedauert Weber in ›Die Welt geht unter, und ich muss trotzdem arbeiten?‹. Seit der Pandemie beklagt die deutsch-amerikanische Autorin und frühere Redaktionsleiterin von Linked-in, dass jede und jeder Einzelne noch mehr Verantwortung in die Taschen geschoben bekommt. Die Klimakrise zum Beispiel: »Nicht die Energiekonzerne und ihre Lobbyarbeit sind das Problem, nicht die Politik und die Wirtschaft. Nein, du bist das Problem, wenn du deinen Kaffee aus dem Pappbecher trinkst. Hättest du deinen wiederverwendbaren Kaffeebecher dabei, wäre das Problem gelöst. Genauso läuft es in der Arbeitswelt: Du verdienst zu wenig? Wärst du halt nicht Krankenpfleger*in geworden! Du bist gestresst, obwohl dein Unternehmen meetingfreie Tage und einen Resilienzworkshop anbietet? Muss an dir liegen. Nimm doch ein Vollbad, dann bist du schon wieder entspannt.«


»Geh du da mal lieber ma hin für mich.«

Deichkind, ›Arbeit nervt‹

Sylvan Müller für Feuerring 


Die Mehrheit von uns erwirbt den Lohn angestellt in einer Workaholic-Kultur. Die damit einhergehende Überarbeitung ist inzwischen Hauptgrund für das Ausbrennen im Job; Burn-out war ein Syndrom in der Medizin und Pflege, heute ist es allgemein. Aufmerksamkeit verdient die Betrachtung Webers, wonach das Moor’sche Gesetz sich von der Entwicklung der Computer entkoppelt und auf unsere Jobs ausgedehnt hat. (Ein Laptop, den ich heute kaufe, ist doppelt so schnell wie einer, den ich vor 2 Jahren bekommen hätte.) Wann sind wir zu Computern geworden?! Auch unsere Arbeitslast verdichtet sich stetig weiter, die meisten Beschäftigten erledigen mehr Aufgaben als ihre Vorgänger*innen und in kürzerer Zeit. Eine Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich könnte insofern als gerechte Kompensation für Arbeit gesehen werden, die viele ohnehin schon verrichten. Bereits lange vor Corona klagten 70 % der Arbeitnehmer*innen, dass ihre Arbeitsbelastung ohne Maß zugenommen habe. Dabei haben wir die Arbeitswelt mit ihrem meist eigens auferlegten Drill selbst geschaffen und sollten ihre Bedingungen ändern können. Es gelten jedoch praktisch unverändert preußische Tugenden, für die wir in China und Japan immer noch geschätzt werden. Da werden wir Deutschen bewundert für unseren Fleiß, die Gewissenhaftigkeit und unsere Strukturiertheit. Gerade die Gewissenhaftigkeit scheint uns heute krank zu machen, wenn wir sie uns von einem gewissenlosen Produkt wünschen. Und dass wir keine Schwächen zeigen dürfen, das haben wir uns von der Leistungskultur in den USA abgeschaut. Der Soziopsychologe Devon Price nennt es die ›Lazyness Lie‹, die Faulheitslüge: 


Die meisten von uns fühlen sich permanent müde, überfordert und enttäuscht von sich selbst. Egal wie viel wir erreicht haben, wir glauben nie, dass wir genug getan haben, um uns eine Pause zu verdienen: Das könnte uns faul machen. Dabei existiert diese Faulheit gar nicht: »Es gibt keine moralisch korrupte, faule Macht in uns, die uns dazu bringt, grundlos unproduktiv zu sein«, unterstellt Price. Das, was uns bei der Stange hält, ist, dass wir in einer übermäßig fordernden Workaholic-Kultur überleben wollen, die Menschen dafür niedermacht, grundlegende Bedürfnisse zu haben. Es gibt jedoch bereits eine jüngere Generation, die sich und ihr Life wichtiger nimmt als die New Work. Die Pausen und Freizeit fordert und meint verstanden zu haben, dass sie mit ehrlicher Arbeit kaum noch Wohlstand aufbauen, keinen Neuwagen und erst recht kein Eigenheim mehr finanzieren wird. Ohne es zu wissen, kehrt diese Generation zum Anspruch zurück, den einst die Jäger- & Sammler*innen an den Tag legten. Schweifen wir kurz ab und beraten uns in James Suzmans sensationellem Buch ›Sie nannten es Arbeit‹. Der Sozialanthropologe teilt darin frappierende Einsichten in die prähistorische Arbeit: Unsere urzeitlichen Vorfahren sicherten in 15 Stunden pro Woche ihr Auskommen. Dabei war der Speisezettel abwechslungsreicher und vielfältiger und die Lebenserwartung höher als zu Beginn der Sesshaftigkeit. Zudem schätzten Jäger- & Sammler*innen den Müßiggang und die soziale Gleichheit. Herman Melville hat solch paradiesisch wirkende Zustände noch erlebt, als er in jungen Jahren auf den Marquesas-Inseln die Nase vom Walfang voll hatte und sich Monate bei den polynesischen Indigenen aufhielt. Viele Eingeborene Papua-Neuguineas glauben bis heute, dass es der Gesundheit schadet, zwei Tage hintereinander zu arbeiten. Auch bei ihnen gibt es Arbeit, sogar Arbeitsteilung, aber mehr als 4 Stunden pro Tag braucht niemand zu ackern.


»Wie wir heute arbeiten, macht uns krank.«

Sandra Weber

Gutes Stichwort, denn mit der Erfindung der Landwirtschaft und Viehzucht begann unsere Plackerei: Die Nahrung wurde dadurch mitnichten sicherer, die Furcht vor Missernten war groß, insgesamt reduzierte sich die Nahrungspalette. Neue Krankheiten breiteten sich durch das Zusammenleben mit den Nutztieren aus und den Schädlingen, die auf die gelagerten Feldfrüchte scharf waren. Die Lebenserwartung sank. Neid auf Erfolge der Nachbarn führten zu Konflikten, die noch heute ungelöst sind. Bis zur industriellen Revolution wurden alle Nahrungsüberschüsse sofort ins Bevölkerungswachstum investiert, wodurch die Mangelsituation konstant blieb.


»Das Konzept, Menschen Geld vor die Nase zu halten, um sie zum Arbeiten zu bewegen, ist kein Naturgesetz, sondern eine Wachstumsspirale. Wir haben das so lange gemacht, dass wir vergessen haben, dass es auch andere Wege gibt.«

F. Scott Fitzgerald

Dass 8 Milliarden Menschen nicht ins Holozän zurückkehren werden, ist auch Suzman klar, aber wir verstehen besser, warum wir für die Angestellten neue Prioritäten finden müssen. Ein kürzliches SPIEGEL-Interview mit Professorin Barbara Prainsack lässt da aufhorchen. Die Expertin für Gesundheits-, Wissenschafts- und Technologiepolitik ist Vorsitzende des Ethikrats der Europäischen Kommission und kämpft für die Vier-Tage-Woche, wünscht sich insgesamt einen neuen Begriff von Arbeit in Europa, der nicht nur Erwerbsarbeit beinhaltet – und eine faire Entlohnung: Sie argumentiert, dass Stehsätze wie ›Wenn es der Wirtschaft gut geht, geht es allen gut‹ falsch sind, genauso wie: ›Wenn die Löhne steigen, ist Deutschland nicht mehr wettbewerbsfähig‹. Prainsack konstatiert ferner in ihrem lesenswerten Buch ›Wofür wir arbeiten‹, dass auch die sogenannte ›Roboterapokalypse‹, die uns in den 1970er-Jahren angesichts der rapiden Automation prophezeit wurde, nie so eintraf. Genauso wird KI unsere Arbeitswelt gewiss verändern, aber niemals vollständige Jobs abschaffen. Wahrscheinlicher ist ihr zufolge, dass neue entstehen. Wahrscheinlicher ist, dass auch künstliche Intelligenz zum Gadget wird, das uns Teilbereiche abnimmt, für die unser Verstand zu schade ist. Die Forderung aus der Wirtschaft, dem Fachkräftemangel durch noch höhere Wochenarbeitszeit zu begegnen, sei nicht nur ein Fehlschluss, es würde der Todesstoß: »Wer die Wochenarbeitszeit weiter erhöht, senkt die durchschnittliche Produktivität.« Das ist Fakt! Prainsack beruft sich auf Studien, nach denen sechs Stunden am Tag optimal für Wohlbefinden und Produktivität wären: »Die höhere Produktivität gut erholter Beschäftigter bedeutet, dass sie weniger Fehler machen und besser mit anderen zusammenarbeiten, dass dadurch ganze Teams effizienter werden.« Umsetzbar ist dies wohl nicht in allen Branchen, jedoch selbst aus der Hotellerie und Gastronomie gibt es dazu optimistische Signale: »Mitarbeitende mit reduzierter Arbeitszeit sind freundlicher zu den Gästen, sie fallen seltener aus. Und auf der Hand liegt, wer eine Vier-Tage-Woche bei vollem Lohnausgleich anbietet, hat in den seltensten Fällen Probleme damit, Arbeitskräfte zu finden.«


»Die einzige Möglichkeit, Großes zu leisten, ist, das zu lieben, was man tut. Wenn du das noch nicht gefunden hast, dann suche weiter. Gib dich nicht zufrieden. Wie bei allen Herzensangelegenheiten wirst du wissen, wenn du es gefunden hast. Habe den Mut, deinem Herzen und deiner Intuition zu folgen. Sie wissen irgendwie bereits, was du wirklich werden willst.«

Steve Jobs

Gier oder Humanität, was wird gewinnen? Viele Umfragen belegen jedenfalls, dass wir immer noch gerne arbeiten. Freiwillig. Nicht nur Selbstständige, deren Los in dieser öffentlichen Diskussion seltsam wenig beachtet wird und die weiter 65 Wochenstunden malochen werden. Für alle anderen, die sich nicht in einer kreativen oder handwerklichen Berufung mit seltener Hingabe verwirklichen dürfen, könnte dieser Sechs-Stunden-Ansatz oder die Vier-Tage-Woche die Lösung bedeuten. Unsere Generation X jedenfalls wird den Traum von Karl Marx nicht mehr realisieren, all jene Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch »ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist«, denn wir wurden es ja selbst. Aber die Generation Z wird’s schon richten! Trotzdem haben wir uns in unserem Erscheinungsgebiet umgesehen und Arbeit gefunden, die uns und Sie, unsere Leser*innen, inspirieren kann.


»Die 45. Stunde, die jemand arbeitet, ist nicht so effizient wie die 30. Stunde.«

Barbara Prainsack

Weiterlesen:

Barbara Prainsack: Wofür wir arbeiten.
Brandstätter 2023. 140 Seiten. ISBN: 978-3-7106-0688-5

Devon Price: Laziness Does Not Exist: A Defense of the Exhausted, Exploited, and Overworked. Atria Books 2021. 256 Seiten. ISBN‎ 978-1-9821-4010-6

James Suzman: Sie nannten es Arbeit – eine andere Geschichte der Menschheit.

Verlag C.H. Beck 2021. 398 Seiten. ISBN: 978-3-406-76548-3

Sara Weber: Die Welt geht unter, und ich muss trotzdem arbeiten?
Kiepenheuer & Witsch 2023. 240 Seiten. ISBN: 978-3-462-00415-1


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