Ein Unwetter zieht auf

Foto: Oana Szekely

Es sind stürmische Zeiten in der Immobilienbranche. Expert*innen ­sprechen schon lange gar von einer Krise. Was die ­Branche nun wirklich braucht und was den ­Unterschied ­zwischen einem Makler und einem echten Berater macht, hat Tabea Becker bei einem Termin mit Seil Real Estate-Geschäftsführer Maximilian Seil erst so richtig verstanden.

Grund für besagten Termin war zunächst, eine mögliche Anzeigenkooperation mit der VivArt zu sondieren. Ich erwartete ein typisches Maklerbüro. Da hast Du Dich aber getäuscht, war mein erster Gedanke beim Betreten der Räumlichkeiten von Seil Real Estate, die eher einem Showroom im Herzen der Finanzmetropole Frankfurt am Main ähneln. Auch Maximilian Seil selbst zerstreute manches Klischee im Nu. Als Redakteurin des Immobilienmagazins ›THE PROPERTY‹ gehört der Umgang mit Maklern und anderen Fachleuten der Immobilienbranche zu meinem täglichen Geschäft. Mit einer vorgefassten Meinung startete ich nun also in das Gespräch. Gemeinhin sucht jemand eine Immobilie oder möchte eine Immobilie veräußern, dafür wendet man sich an einen Fachmann oder eine Fachfrau in diesem Business. Die Suche nach einer passenden Immobilie oder einem interessierten Käufer beginnt. Die vermakelnde Person nimmt den Part des Vermittlers ein, begleitet durch den Prozess zum Kauf oder Verkauf und – ganz wichtig – erhält am Ende eine Provision. So in etwa stellt man sich die Aufgabe eines Immobilienmaklers vor. In der Regel geleitet von Umsatzzielen, denn je mehr Umsatz, desto höher die Rentabilität.

Und genau hier in der Vermittlung agiert Seil Real Estate anders. Als eine der wenigen Premium-Beratungsboutiquen in Deutschland bietet Seil Real Estate das, was ein branchenüblicher Makler selten zu leisten bereit sein wird oder gar überhaupt umsetzen kann. Um es in einfachen Worten auszudrücken: Für Seil und seinen Partner in der Geschäftsführung, Nino Grubisic, muss der Makler von heute mehr sein als ein reiner Mittelsmann. Die beiden sehen sich vielmehr in der beratenden Rolle und legen ihren Fokus auf persönliches Engagement und das kommt an! Zu ihren Kunden zählen sehr vermögende Privatpersonen, professionelle mittelständische Immobilienakteure, aber auch große institutionelle Investoren wie Fondsgesellschaften oder Versicherungen. Ein Objekt wird sehr viel kritischer untersucht, die Optionen werden umfassend vorab erkundet – nur so ließe sich wirklich begreifen, wie die jeweilige Transaktion den Bedürfnissen der Kunden am besten gerecht werden können. Das gibt es nicht von der Stange. 

Die Frankfurter Immobilien-Manager, welche beide in Wiesbaden aufgewachsen sind, sehen die Leistung darin, Strategien für den An- und Verkauf maßgeschneidert zu erstellen, gerne auch bei komplexen Investmentvorhaben. Das Erarbeiten von Konzepten für kurz- und mittelfristige Wertschöpfung und das Analysieren professioneller und auch sinnvoller Vermarktungswege gehören ebenso dazu, um für die Kundschaft das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. 

Seit 2012 fährt Seil mit seinem Unternehmen hervorragend damit und betreut dafür vielleicht etwas weniger, aber dafür umso renommiertere Kunden – und zwar langjährig. Die größten Kunden bereits über zehn Jahre. Das Team der Seil Real Estate begleitet sie nicht nur bei Transaktionen, sondern steht diesen Kunden nahezu 365 Tage im Jahr strategisch für ihre Belange und Situationen innerhalb ihrer Immobilienvermögen zur Verfügung. Es geht dabei nicht nur um große Zahlen, sondern oft auch um ›Kleinigkeiten‹, die erst zu einem späteren Zeitpunkt ein Puzzle komplettieren. Wer Kunde wird, rückt Seil nicht raus, die Mischung aus privaten und professionellen Kunden und wenigen, dafür großen Namen scheint jedoch die Essenz des Erfolgs des Unternehmens zu sein. 

Foto: Seil Real Estate

Positiv überrascht, regelrecht inspiriert und mit frischen Erkenntnissen verließ ich das Office von Seil Real Estate. Einige Wochen später trafen wir uns im Juli auf dem ›P5 THE PROPERTY KONGRESS‹ wieder. Gewohnt charmant führten Grubisic und Seil durch ihr Panel und schlugen sich souverän mit dem Fachpublikum, das natürlich vorwiegend aus Maklern bestand. Den Unterschied verkörperten die beiden selbst, und wenn zwei Menschen allein so offensichtlich DEN Unterschied machen, brauche ich nichts mehr zufügen. Vielleicht sollten sich mehr Protagonisten in der Branche ein Beispiel nehmen.

Der ›Nachweis über die ­Vermittlung einer Kaufgelegenheit‹­ wird sowieso, Krise hin oder her,­ durch KI ersetzt werden.

Maximilian Seil, Geschäftsführer Seil Real Estate

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