Aus Liebe zur Musik 

Wiesbaden ist um eine Stiftung reicher: die Ulrich Spörel Stiftung. Sie konzentriert sich auf die Förderung junger Musizierende in Wiesbaden und Umgebung. VivArt war bei der offiziellen Vorstellung Mitte April im Rathaus dabei.

Fotos: ©Ulrich Spörel Stiftung/Roger Richter

Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende, der Vorsitzende der Stiftung Ralf Egenolf, sein Stellvertreter Thomas Wiederspahn sowie Stiftungsmitglieder Norbert Bopp und Christoph Nielbock stellten 16. April im Rathaus Wiesbaden die Ulrich Spörel Stiftung vor. 

Musikalisch wurde die Veranstaltung von dem 16- jährigen Geiger Joseph Maiwald eröffnet. Das Wiesbadener Nachwuchstalent spielte den Ersten Satz des Violinkonzerts von Mendelssohn-Bartholdy. Und stimmte damit alle Anwesenden darauf ein, was mit der Stiftung erreicht werden soll: Eine Förderung des gesamten Nachwuchses der Region. 

Christoph Nielbock spricht darüber, wie wichtig die Förderung musikalischer Nachwuchstalente ist.


Denn wie Christoph Nielbock, ehemaliger Direktor der Wiesbadener Musik- & Kunstschule und der Wiesbadener Musikakademie erklärt, ist Musik eine kostenintensive Kunst, die Fördermittel für Musikschulen jedoch begrenzt. Mit der Stiftung besteht nun die Möglichkeit, eine Förderung zu gewährleisten, die den gesamten Nachwuchs umfasst. So können junge Menschen, die Engagement und Leidenschaft für die Musik – egal ob klassisch oder populär – mitbringen, durch die Ulrich-Spörel- Stiftung gefördert werden Dazu stehen der Stiftung jährlich rund 40.000 Euro zur Förderung der musikalischen und künstlerischen Erziehung von Kindern und Jugendlichen der Region zur Verfügung. 

Die Stiftung entstand aus dem Nachlass des 2021 verstorbenen Wiesbadeners Ulrich Spörel. Dieser war Liebhaber klassischer Musik und besaß eine soziale Grundhaltung, die bei der Veranstaltung gewürdigt wurde. Aufgrund seines umfangreichen Anlageprotfolios und einem sparsamen Lebensstil  war es Spörel möglich, einen Fonds im mittleren siebenstelligen Bereich zu errichten. Das die Stiftung Alleinerbe des Nachlasses ist zeigt, wie wichtig es ihm war, junge Musiker*innen zu fördern. Neben Einzelförderung junger Musiker*innen bis zum 20. Lebensjahr stehen Fördermittel für Musikprojekte junger engagierter Nachwuchstalente zur Verfügung. 

Anlehnungen nimmt die Satzung der Stiftung an der der Hempelstiftung für Wissenschaft, Kunst und Wohlfahrt, deren Veranstaltungen Ulrich Spörel mit Leidenschaft besuchte. Ralf Egenolf, der selbst lange Zeit Vorsitzender der Hempelstiftung war, erklärt, dass es Spörels ursprüngliche Idee war, sein Vermögen an eben diese zu vererben. Als jedoch klar wurde, dass seine Rücklagen weit höher ausfielen als die der ältesten Stiftung Wiesbadens, verfügte er in seinem Testament, eine eigene Stiftung zu gründen, die seinen Namen tragen sollte. Ralf Egenolf hat den Vorsitz der Ulrich Spörel Stiftung übernommen und ist froh, dass sie nun ihre Arbeit aufnehmen kann. 

Welchen wichtigen Beitrag Stiftungen für eine Stadtgesellschaft leisten, erklärt Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende in seiner Ansprache. „Stiftungen sind ein wichtiges Instrument, um Gemeinsinn zu fördern“. Diese, die sich in das umfangreiche Netz der Stadt Wiesbaden einreiht, stelle eine Bereicherung für die Gesellschaft in und um Wiesbaden dar, die der Großzügigkeit von Ulrich Spörel zu verdanken ist. 

Der Ulrich Spörel Stiftung stehen jährlich rund 40.000 Euro zur Förderung der musikalischen und künstlerischen Erziehung von Kindern und Jugendlichen der Region zur Verfügung. 

Ulrich Spörel Stiftung 
Musik und Kunst 
Kreuzberger Ring 7a
65205 Wiesbaden

Mehr Infos zur Stiftung unter: 

ulrich-spoerel-stiftung.de


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