
Am Samstag, 26. April 2025, folgen im Schlachthof wieder rund 750 Besucher*innen aus der Kreativszene den Vorträgen internationaler Sprecher*innen. Eine Ausstellung und eine Party runden die Veranstaltung traditionell ab. Am Sonntag, 27. April 2025, werden mit Verantwortlichen und Akteur*innen regionale Themen auf dem ›see-Camp‹ konkretisiert. Wie kaum eine andere Designkonferenz verbindet die see-Conference Denkanstöße mit einer praktischen Ebene der Umsetzbarkeit. Die ästhetisch-bildhafte Gestaltung spielt dabei eine zentrale Rolle: Nur wer sich eine Zukunft visuell vorstellen kann, macht sich selbst auf den Weg, sie zu erreichen.
Dies gilt vor allem für das Feld der Nachhaltigkeit, wo der Veränderungswille oft besonders schwerfällt; individuell, aber auch systemisch auf politischer Ebene. Da kommt ein Großereignis im übernächsten Jahr gelegen: 2026 wird die Region Frankfurt/Rhein-Main ›World Design Capital‹ (WDC) sein. Dafür sollen auch in Wiesbaden Leuchtturm-Projekte initiiert werden, die der Stadt zugutekommen. Unter dem Motto ›Design for Democracy – Atmospheres for a better life‹ geht es dabei vorzugsweise um die Gestaltung unserer Lebensräume und das demokratische Aushandeln vor Ort. Die see-Conference ist Partner des WDC und will bereits im neuen Jahr zwei Themen setzen.
BRÜCKENSCHLAG MAINZ-WIESBADEN
Von der ehemals fahrradunfreundlichsten Stadt Deutschlands zur Entdeckung des Wirtschafts- und Kulturfaktors Fahrrad: Eine Radschnellverbindung wäre ein WDC-Superzeichen, welches die Verbindung der beiden Landeshauptstädte nachhaltiger beziehungsweise schneller werden lässt. Heute fahren im Schnitt zehn Prozent der Pendler*innen täglich mit dem Rad zur Arbeit. Um, wie von der Stadt Wiesbaden als Ziel definiert, die CO2-Emissionen bis 2030 zu halbieren, muss auch im Verkehr ein Umsteuern stattfinden. Gleichzeitig bekommen Unternehmen über die CSRD-Berichtspflicht im Rahmen des Deutschen Nachhaltigkeitskodexes deutliche Impulse seitens der EU, sich für die Umwelt und damit für nachhaltige Stadtmobilität einzusetzen. Der Arbeitsweg spielt nämlich in puncto CO2-Vermeidung eine gewichtige Rolle.
Die Planungen für diese Radschnellverbindung zwischen den beiden Landeshauptstädten laufen seit 2023. Aber wie und wann nehmen sie Gestalt an? Im Sommer 2026 soll es eine Challenge geben, bei der die drei Hauptbrücken (Theodor-Heuss-, Kaiser- und Schiersteiner Brücke) maximal oft mit dem Fahrrad überquert werden. Nach zwölf Wochen wird gezählt, wie oft die Strecke zwischen Wiesbaden und Mainz zurückgelegt wurde. Durch ein Tracking werden dann auch die meistbefahrenen Routen sichtbar. Sogenannte ›Pop-up-Radwege‹ signalisieren diese Routen als Ergebnis der Challenge und verweisen bereits 2026 auf die spätere Radschnellverbindung.
“Bessere Luft, weniger Lärm und ein demokratisches Miteinander im Quartier.”
ERSTER SUPERBLOCK IN HESSEN
Die Stadtverwaltung in Barcelona hat der Welt gezeigt, wie sich Verkehrsprobleme lösen lassen und dadurch mehr Lebensqualität gewonnen werden kann. Dabei werden mehrere Häuserblöcke zu einem sogenannten ›Superblock‹ zusammengefasst. Das Ergebnis ist eine Verkehrsberuhigung in den Wohnquartieren der Innenstadt durch maximale Reduktion des Durchgangsverkehrs. Gleichzeitig wird mehr Raum für Fuß- und Radverkehr sowie Grünflächen geschaffen. Was in Darmstadt in letzter Sekunde gescheitert ist, soll in Wiesbaden Realität werden. Die lokale Bürgerinitiative ›Superblock Rheingauviertel‹ leistet seit drei Jahren Aufklärungsarbeit und organisiert Veranstaltungen zu diesem Thema. Die Stadt Wiesbaden bewegt sich zum Beispiel mit ihrer Klimaanpassungs-Strategie ebenfalls in diese Richtung. Ziel ist es, 2026 den ersten Superblock in Hessen realisiert zu haben, um weniger Lärm, weniger Luftschadstoffe, dafür mehr Grün und damit mehr Verschattung zu erreichen und dank der verbesserten Aufenthaltsqualität auch einen Ort des demokratischen Miteinanders zu schaffen.
Große Kunst
Junge Fotografie und mehr
Vorlaut
Life doesn’t frighten me
Aus der Gesellschaft
Über die besten Eier, die Welt und Hühnerglück
Der Frankfurter Globetrotter
Demokratie zum Hören
Restaurant Tipps
Fine oriental Food
Küche mit Haltung
›Meet and Eat‹ im Kreuzberger Himmel
Zeit für dich
Wo Ruhe zum Luxus wird
Schnell und präzise
Entspannung mit Weitblick
Lebensfreude steht im Mittelpunkt
Leckere Rezepte
Spargel und Radieschen vom Grill mit Burrata und Zitronendressing
Auberginen-Ziegenkäse-Türmchen mit Honig-Thymian
Geschmurgelte Kichererbsen und Zwiebel mit Feta und Oregano
Erdbeertörtchen
Mode & Fashion
LOKALES SHOPPING
Zur Kultur des Geschmacks