Geburts- und Heimatstadt Wiesbaden

Gerade konnte die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM) ihr 30.000. Mitglied begrüßen.

Der Sitz der DGIM in Wiesbaden.

Die DGIM ist von Wiesbaden aus bundesweit aktiv und sorgt dafür, dass die hessische Landeshauptstadt bei den Ärztinnen und Ärzten der Fachrichtung ›Inneres‹, aber auch allgemein bei der Ärzteschaft wohlbekannt ist. Zudem hat sie dafür gesorgt, dass der Internistenkongress in Wiesbaden sein Zuhause hat.

Autorin: Miriam Becker / Fotos: DGIM

Dr. Oliver Franz ist Mitglied des
DGIM-Geschäftsführungsteams.

Aus der Wiege gehoben wurde der Kongress 1882 von einer Ärztin und 187 Ärzten als ›Congress für innere Medizin‹. Ort des Geschehens war Wiesbaden. Über viele Jahrzehnte blieb der Kongress der Kurstadt treu und ist nach einer Unterbrechung wieder hierher zurückgekehrt. Die Beziehung zwischen dem Internistenkongress und der Landeshauptstadt ist so geschichtsträchtig, dass die DGIM sie in einem umfang- und bildreichen Buch dokumentiert hat: ›Der Internistenkongress in Wiesbaden 1882–2022‹. Das Werk zeichnet zugleich die Entwicklung der Fachgesellschaft bis heute nach. »Inhaltlich hat hierzu maßgeblich Maximilian G. Broglie beigetragen, der als langjähriger Geschäftsführer Einblicke in die Geschehnisse gegeben hat«, berichtet Ourania Menelaou, DGIM-Geschäftsführerin, die ebenfalls tatkräftig an dem Werk mitwirkte. 

Ziel des Kongresses war und ist, die medizinische Wissenschaft und deren praktische Anwendung in der Inneren Medizin zu stärken. 

»Heute ist die DGIM Europas größte medizinisch-wissenschaftliche Fachgesellschaft mit Mitgliedern aus allen Gebieten der Inneren Medizin und dem jährlichen Internistenkongress in Wiesbaden als Highlight«, zieht Dr. Oliver Franz Bilanz, der neu in das DGIM-Geschäftsführungsteam gestoßen ist, aus dem sich Broglie noch 2023 zurückzieht. »In der Ärzteschaft ist Wiesbaden zum Synonym für den Internistenkongress geworden“, erklärt Dr. Bernd Michael Neese, der die seit der Gründung andauernden Diskussionen um die Eignung der Wiesbadener Tagungsräumlichkeiten ausführlich beschrieben hat. Letztlich führten die Verhandlungen im Jahre 2019 zur Eröffnung des RheinMain CongressCenters – ein Schritt, von dem die Stadt insgesamt als Tagungsort profitiert. 

Professor Dr. med. Georg Ertl betont den Stellenwert des Internistenkongresses aus medizinischer Sicht. »Die Medizin hat sich in den vergangenen 140 Jahren zu einer sehr viel exakteren Wissenschaft mit einst kaum vorstellbaren diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten entwickelt«, so der Internist und Kardiologe. »Der Internistenkongress hat bei dieser Entwicklung eine wichtige Rolle gespielt und tut dies nach wie vor, da von ihm wichtige Impulse für Wissenschaft, Forschung und Patientenversorgung ausgehen.« Aktuelle Zukunftsthemen, zu denen sich die DGIM politisch positioniert, sind der medizinische Nachwuchs, die Krankenhausreform sowie die Digitalisierung im Gesundheitswesen. Im April 2024 wird Wiesbaden die Ärztinnen und Ärzte der Fachrichtung Inneres wieder als Gastgeberin zum 130. Kongress begrüßen. In enger Zusammenarbeit zwischen DGIM und der Landeshauptstadt Wiesbaden wird zum 17. Mal der Patiententag im Vorfeld des Kongresses im Wiesbadener Rathaus stattfinden. 

Die erste Frau, die 2013 Präsidentin des Kongresses und Vorsitzende der DGIM wurde, stammt übrigens auch aus Wiesbaden: Professorin Dr. med. Elisabeth Märker-Hermann, langjährige Direktorin der Klinik für Innere Medizin IV mit Schwerpunkt Rheumatologie, Klinische Immunologie und Nephrologie in der hiesigen HSK, den heutigen Helios Dr. Horst Schmidt Kliniken!

140. Internistenkongress
13.-16. April 2024, Wiesbaden

Die DGIM freut sich, Interessierte auf dem 17. Patiententag am 13. April 2024 begrüßen zu dürfen. Die Online-Vorträge des Patiententages 2023 stehen kostenfrei zur Verfügung unter patiententag-2023.de. 

Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e. V.

Irenenstraße 1, 65189 Wiesbaden
0611 2058040-0

dgim.de


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