
Bei einer öffentlichen Führung des Wiesbadener Architekturzentrums konnten sich Interessierte einen Einblick verschaffen, wie es um Walhalla im Jahr 2026 bestellt ist. Mit Schutzhelm, Warnweste und Sicherheitsschuhen ging es hinein – inklusive Zeitreise. Eröffnet wurde das Gebäude im Jahre 1897 als Varieté-Theater. Es folgten Zeiten mit Kino und Abendlokal. In jüngster Zeit blieben die Türen verschlossen. Der üppige Stuck an den Decken, die opulenten Kronleuchter und festlichen Ausdekorierungen versetzen in längst vergangene Zeiten.


Und wie soll es nun mit Walhalla Wiesbaden weitergehen? Eine Antwort darauf will die Kampagne „Kultur machen – Demokratie stärken – Walhalla“ liefern. Alle Bürger sind dazu eingeladen, sich durch eine temporäre Neugestaltung der Fassaden ein Bild davon zu machen, wie dieser Kulturort zukünftig aussehen und welches Programm dort stattfinden wird. Gestaltet werden der Glaskubus zum Mauritiusplatz hin, Fenster entlang der Hochstättenstraße und Banner entlang des Baustellenzauns, gegenüber der Mauritius-Mediathek. Laut Nutzungskonzept soll das Walhalla ein pulsierender Kulturort werden. Musik, Literatur, Theater und Kunst – von allen für alle – sollen hier erlebbar sein.
Mehr Informationen erhalten Interessierte unter:
Wer auch einmal einen Blick in das Walhalla werfen möchte, kann dies virtuell unter verborgenes-wiesbaden.de erleben
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