
Mit der Ausstellung ›Designgeschichte(n) in Gegenständen‹ beteiligt sich das Institut für Neue Technische Form an der World Design Capital 2026 und öffnet den Blick auf mehr als 70 Jahre deutscher Designgeschichte. Das älteste deutsche Designinstitut zeigt die gesamte Bandbreite seiner Arbeit, von anonym gestalteten Alltagsobjekten bis hin zu ikonischen Beispielen der ›Guten Form‹.
Wie Alltagsobjekte Designgeschichte erzählen
Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen Gegenstände des täglichen Lebens, die Designgeschichte nicht abstrakt erzählen, sondern unmittelbar erfahrbar machen. Massenprodukte der Konsumgüterindustrie, Verpackungen, Elektrogeräte, Rasierer, Wasserkessel oder Spielobjekte treten in einen Dialog miteinander und veranschaulichen, wie sich Technik, Materialien und gesellschaftliche Vorlieben über Jahrzehnte verändert haben. Aus dem umfangreichen Sammlungsschatz des INTeF entstehen dabei thematische Objektgruppen, die Entwicklungen des industriellen Designs ebenso sichtbar machen wie kulturelle und soziale Veränderungen im Alltag.
Zwischen Designklassikern und anonymem Design
Die Ausstellung widmet sich nicht nur bekannten Designklassikern, sondern auch dem sogenannten anonymen Design – jenen Objekten, deren Gestaltung oft selbstverständlich erscheint und die dennoch entscheidend zur visuellen Kultur ihrer Zeit beitragen.
Zwischen Designklassikern und anonymem Design
Ergänzt werden die Exponate durch Informationen zu ihren Gestalterinnen und Gestaltern und zur Geschichte der ›Guten Industrieform‹, deren Vermittlung sich das Institut seit seiner Gründung verschrieben hat.

Designgeschichte(n) in Gegenständen
02.06.–20.09.
INTeF – Institut für Neue Technische Form
Friedensplatz 11
64283 Darmstadt
Di–Sa 11–17 Uhr
So 11–14 Uhr
Eintritt frei
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